Die Antworten stehen schon auf Ihrer Website.

Munica ist ein digitaler Gemeindeschalter: Er beantwortet Fragen aus der Bevölkerung auf Basis der offiziellen Inhalte Ihrer Gemeinde-Website — rund um die Uhr, mit Verweis auf die Fundstelle, in der Sprache, die Sie festlegen, auf Ihrer Website, in Ihrer Gemeinde-App und auf Wunsch über WhatsApp. So nimmt Munica Ihrer Verwaltung die Fragen ab, die sich täglich wiederholen.

So funktioniert's

Vor dem Start

Die Wissensbasis entsteht aus Ihrer Website. Die öffentlichen Inhalte Ihrer Gemeinde-Website werden eingelesen: Seiten, Reglemente, Formulare, Merkblätter. Danach wird die Wissensbasis regelmässig nachgeführt, damit sie aktuell bleibt. Sie schreiben dafür keine Texte neu und pflegen keine Sammlung von Fragen und Antworten.

Auftritt und Grenzen werden gemeinsam festgelegt. Vor dem Start wird definiert, wie Munica auftritt und antwortet: Persona und Ansprache, welche Themen beantwortet werden — und ab wann Munica nicht selbst antwortet, sondern an die Verwaltung weiterverweist. Zur selben Einrichtung gehört die Sprache: Ein- und Ausgabesprache werden hier festgelegt und sind kein Schalter, den man im Betrieb umlegt. Hochdeutsch ist der Normalfall, nicht die Vorgabe.

Von der Zusage bis zum Betrieb vergehen wenige Wochen, nicht Monate.

Im Betrieb

Eine Frage kommt herein, Munica sucht die Antwort in der Wissensbasis und nennt dazu die Fundstelle auf Ihrer Website, aus der sie stammt. Ist die Frage unklar, fragt Munica nach; findet sich keine Antwort, verweist Munica an die Verwaltung. So kann ein Gespräch entstehen — meist ist die Frage mit einer Antwort erledigt.

Wo Munica läuft

Auf Ihrer Website

Munica wird als Erweiterung in Ihre bestehende Website eingebunden — eine Zeile im Quelltext, kein Umbau und kein neues System, das Ihr Team bedienen muss.

In Ihrer Gemeinde-App

Munica funktioniert ebenso in einer Gemeinde-App und auf dem Smartphone: derselbe Chat, überall dieselben Antworten.

Über WhatsApp

Möglich, aber noch nicht im Betrieb erprobt. Der Kanal läuft über Meta — das bedeutet eine Wartezeit bis zur Freigabe und zusätzliche Kosten für die Gemeinde.

vorbereitet Gebaut und getestet, aber nirgends im Betrieb: Die Freigabe durch Meta steht aus. Kein Pilot läuft heute über WhatsApp. Wie der Kanal aussieht, zeigt das Telefon unter «Selbst ausprobieren».

Selbst ausprobieren

Munica lässt sich hier direkt ausprobieren — ohne Anmeldung, im Browser.

Die Demo basiert auf den öffentlichen Inhalten von trimbach.ch, mit einer für Trimbach personalisierten Persona und Ansprache; die Seite drumherum ist ein Beispiel. Konfiguriert ist sie auf Hochdeutsch; Fragen auf Mundart oder in einer Fremdsprache beantwortet sie ebenfalls auf Hochdeutsch.

So könnte eine Integration von Munica als Gemeinde-WhatsApp-Schalter aussehen.

Grundsätze

Munica erteilt keine verbindlichen Auskünfte, entscheidet keine Einzelfälle, gibt keine Rechtsberatung und wickelt keine Geschäfte ab. Es beantwortet Fragen zu dem, was Ihre Gemeinde veröffentlicht hat — alles Weitere gehört an den Schalter, und dorthin verweist Munica auch.

Nichts zu wissen ist ein zulässiges Ergebnis

Ein Assistent, der immer eine Antwort hat, ist gefährlicher als einer, der schweigt. Findet Munica keine Fundstelle, sagt es das und verweist auf Ihre Verwaltung — kein Fehlerfall, sondern die Auslegung.

Munica antwortet nur aus veröffentlichten Quellen

Munica ist so genau wie die Quellen, aus denen es liest. Das ist zunächst Ihre Gemeinde-Website; weitere Websites — etwa die der Schule oder einer angeschlossenen Organisation — lassen sich als zusätzliche Wissensquellen aufnehmen. Steht eine Öffnungszeit dagegen nirgends, kann auch Munica sie nicht nennen. Munica ist kein Ersatz für gepflegte Information, sondern bietet einen einfachen Zugang dazu.

Was Ihre Gemeinde davon hat

Gemeinden stehen zunehmend unter finanziellem Druck, und gleichzeitig ist die Verwaltung durch hohe Arbeitslast gefordert. Munica setzt dort an: Es nimmt der Verwaltung die Fragen ab, die sich täglich wiederholen — kostengünstig und rund um die Uhr.

Was Munica übernimmt

Wiederkehrende Fragen zu Öffnungszeiten, Abfall, Formularen und Zuständigkeiten beantwortet Munica selbst, auch ausserhalb der Schalterzeiten.

Was Sie auswerten können

Ihre Gemeinde bekommt einen eigenen Lesezugang zur Auswertung: welche Themen gefragt werden und wie oft, zu welchen Zeiten gefragt wird, wie sicher und wie relevant die Antworten waren und wie zufrieden die Fragenden damit waren.

Dazu die Liste der Themen, bei denen Munica am unsichersten antwortet — sie zeigt oft auf eine Information, die auf Ihrer Website fehlt oder schwer auffindbar ist.

Beispielzahlen Aufbau, Karten und Beschriftungen sind die des echten Auswertungs-Zugangs. Sämtliche Zahlen darin sind erfunden und beschreiben keine reale Gemeinde.

Was Munica kostet

Zahlen zur Orientierung

Einrichtung und Begleitung während des Pilotbetriebs: rund CHF 2'500. Wie hoch der Betrag ausfällt, hängt vom Umfang und von der Qualität Ihrer Quellen ab, vom Konfigurationsbedarf und von der Anzahl der Feedbackrunden.

Laufender Betrieb: ab CHF 400 im Monat, abhängig davon, wie stark Munica genutzt wird. Darin enthalten sind die Nutzung, die laufende Aktualisierung der Wissensbasis mit neuen Inhalten Ihrer Website sowie Betrieb, Wartung und Sicherheit. Nicht enthalten ist die Neuerfassung nach einer Umstrukturierung Ihrer Website.

Verbindlich ist die Offerte, nicht diese Seite. Für ein Angebot mit den Zahlen Ihrer Gemeinde genügt eine kurze Nachricht an kontakt@munica.ch.

Verlässlichkeit — Person, Daten, Recht

Wer dahintersteht

Munica wird von Konstantin Niedermann entwickelt und betrieben: MSc Informatik, studiert in Bern, Neuenburg und Fribourg, zuletzt Data Engineer bei Swisscom. Entstanden ist Munica im Rahmen des CAS AI-Assisted Software Engineering an der FFHS und darüber hinausgewachsen. Anfragen werden persönlich beantwortet, nicht über eine Hotline.

Auch für den Fall eines Ausfalls ist vorgesorgt. Für den Fall einer längeren Verhinderung — Krankheit, Unfall — steht eine technisch eingearbeitete Vertrauensperson bereit. Sie hat Zugriff auf das System und hat zugesagt, Betrieb und Support in einem solchen Fall zu übernehmen.

Der Ausstieg ist jederzeit möglich und kostet nichts. Munica hängt an einer Zeile in Ihrer Website. Wird sie entfernt, ist der Chat weg — sofort, ohne Rückfrage, und Ihre Website bleibt unberührt. Es gibt keinen Rückbau, keine Austrittsgebühr und keine Technik, die Sie ersetzen müssten. Was von Ihrer Website eingelesen wurde, wird nach Vertragsende gelöscht.

vertraglich Steht so in der Leistungsvereinbarung. Fristen, Kapitel und Klauseln stehen dort und nicht hier — Sie bekommen sie vor der Unterschrift zu lesen und können in der Vorführung dazu fragen.

Was mit den Daten geschieht

Munica wird in der Schweiz entwickelt, für Schweizer Gemeinden. Die Plattform läuft auf Servern in Frankfurt am Main; für das Formulieren der Antworten wird ein Sprachmodell von Anthropic eingesetzt, einem Anbieter in den USA, auf Grundlage von Standardvertragsklauseln.

Der Wortlaut der Fragen aus Ihrer Bevölkerung wird nicht gespeichert — nur Metadaten zum Betrieb und zur Qualität der Antworten. Was auf dieser Website selbst erhoben wird, steht in der Datenschutzerklärung.

belegt Das Mitschreiben des Wortlauts ist auf allen Umgebungen abgeschaltet. Festgehalten werden Zeitpunkt, Kanal, Themenkategorie aus zehn festen Werten, wie sicher die Antwort war und wie sie bewertet wurde.

Recht, und was Ihnen abgenommen wird

Für den EU AI Act ist Munica der Anbieter, nicht Ihre Gemeinde.

Zu den Pflichten, die bei Ihrer Gemeinde bleiben, gehören ein Leitfaden und ein fertiger Datenschutz-Baustein für Ihre Website zum Lieferumfang. Das Briefing Ihrer Verwaltung zum Umgang mit dem System und zum Datenschutz ist Teil der Einrichtung.

Munica kennenlernen

Interessiert? Offene Fragen? Schreiben Sie mir — es antwortet dieselbe Person, die Munica gebaut hat.